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Spielbericht – weibliche D‑JugendBrechten/Lünen – VfL Bochum

Am Wochenende trafen die Mannschaften der JSG Brechten/Lünen und des VfL Bochum in einem spannenden und temporeichen D‑Jugend-Spiel aufeinander. Die Bochumer Mädchen mussten dabei auf ihre erfolgreichste Werferin verzichten, gingen jedoch mit viel Optimismus und dem festen Vorsatz ins Spiel, durch eine starke Teamleistung zu überzeugen.

Zu Beginn agierte der VfL sichtbar nervös und benötigte einige Minuten, um Struktur in das eigene Spiel zu bringen. Die JSG nutzte diese Phase und ging mit 2:0 in Führung. Nach rund fünf Minuten fanden die Bochumerinnen jedoch besser in die Partie, stellten sich defensiv stabiler auf und konnten den Rückstand ausgleichen. Es entwickelte sich ein ansehnliches Handballspiel auf Augenhöhe.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit steigerten sich die Blau‑Weißen deutlich. Mit einem schnellen und zielstrebigen Umschaltspiel setzten sie immer wieder gefährliche Tempogegenstöße und erspielten sich klare Torchancen. Verdient ging der VfL schließlich mit einer 12:8‑Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Bochumer Mädchen das hohe Tempo allerdings nicht durchgehend halten. Der spielerische Fluss ging stellenweise verloren, was der JSG Brechten/Lünen ermöglichte, Tor um Tor aufzuholen. Die Partie wurde zunehmend offener und intensiver, mit vielen schnellen Angriffen auf beiden Seiten. Besonders hervorzuheben ist die überragende Leistung der VfL‑Torhüterin, die mit zahlreichen Paraden ihre Mannschaft immer wieder im Spiel hielt.

Die Schlussminute bot schließlich Dramatik pur: Zunächst erzielten die Bochumerinnen den Führungstreffer, doch mit der letzten Aktion des Spiels verwandelte Brechten/Lünen einen direkten Freiwurf zum verdienten Ausgleich. Zusammengefasst geht das Unentschieden in Ordnung, war aus Bochumer Sicht aber sehr unglücklich, da die Mädchen des VfL fast über die gesamte Spielzeit hinweg in Führung lagen. Der große Kräfteverschleiß aus der intensiven ersten Halbzeit und die fehlende Kadertiefe machten sich im zweiten Durchgang bemerkbar und erschwerten es, das hohe Tempo dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Besonders bemerkenswert: Trotz des engen Spielstands kamen alle Spielerinnen zum Einsatz. Zudem konnte eine hochgezogene E‑Jugendliche in ihrem ersten D‑Jugend-Spiel direkt überzeugen und sogar zwei Tore beisteuern – ein starkes Debüt, das für die Zukunft Hoffnung macht.