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Das Desaster

Das Desaster

SuS 1927 Olfen  – VfL Bochum 36:16 (15:8)

Es gibt Spiele, die verliert man, bei denen am Ende die Tagesform oder Millimeter entscheiden. Es gibt Spiele, bei denen man sich gegen einen klar besseren Gegner wehrt und am Ende die Kraft nicht reicht. Das Auswärtsspiel der Fischer-Sieben in Olfen war keins dieser Spiele. Es lässt sich sogar sagen, dass aus Bochumer Sicht die Rückraumspielerinnen des vorher spielenden BHC der einzige Lichtblick des ganzen Tages waren.

Zum Spiel selbst gibt es wenig zu sagen. Bochum kam recht gut aus den Startlöchern, konnte im harzfreien Holztempel zu Olfen mit 1:2 und 2:3 sogar führen. Über 4:3 und 8:4 setzte sich Olfen durch konsequentes Spiel, eine solide Deckung und Fehler der Fischer-Sieben konsequent ab. In der ersten Hälfte waren noch Kampfgeist und Gegenwehr sichtbar, in der zweiten Hälfte ging zusätzlich zur fehlenden Moral auch die Luft aus, was im Endeffekt eine deftige mit Landluft gewürzte Packung als Wegzehrung für den Heimweg bedeutete.

Puh, eigentlich sind solche Spiele genau die Zeit für das eigentlich schon viel zu fette Phrasenschwein. Kopf hoch, weiter geht’s und so weiter. Fakt ist jedoch, dass der VfL in Olfen gerade nach einem guten Start die vielen Verletzten nicht ordentlich ins Spiel einbinden oder kompensieren konnte. Eine starke Heimmannschaft vor voller Halle und schnelle Gegenstöße der Olfener taten ihr Übriges. Spieler des Spiels wird Schwabi, der mit seinen positiven Aktionen gerade zu Beginn im Angriff noch am wenigsten sparsam war.

Für den VfL nach Olfen gefahren sind: David Peters (TW), Dennis Kocian (TW), Daniel Verhoeven (2), Patrick Bräuter (1), Julius Kirschner (1), Jannik Kocian, Dominik König (7/1), Moritz Wetzel (2/1), Rob Fischer (1), Niklas Willrodt, Paul Ruppersberger (2).