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Abschlussschwäche größtes Hindernis der DRITTEN:
18:19-Niederlage im Derby-Heimspiel gegen Bochumer HC 2

Abschlussschwäche größtes Hindernis der DRITTEN: <br />18:19-Niederlage im Derby-Heimspiel gegen Bochumer HC 2

Eine vermeidbare Niederlage musste die DRITTE im Derby gegen die Zweitvertretung des Bochumer HC einstecken. Beim 18:19 (9:11) reichten gute zwanzig Minuten zum Auftakt nicht aus, um die Punkte einzufahren.

 Voll motiviert startet die DRITTE in den Heimspielsamstag „Der Handballer“ und zeigte das auch direkt vom Anpfiff weg auf dem Feld. In den ersten acht Minuten stand die Abwehr sicher, der Bochumer HC verwarf dabei einen Siebenmeter, und so führte man früh mit 3:0. Der BHC konnte zwar auf 3:2 verkürzen, anschließend führten die Angriffe der beiden Teams abwechselnd zu Toren, so dass es nach 22 Minuten 7:5 für die DRITTE stand.

Danach verlor man zunächst im Angriff die Zielstrebigkeit. So konnten die Gäste die folgenden fünf Minuten zur eigenen Führung nutzen. Plötzlich war nun die DRITTE mit 7:8 erstmals im Hintertreffen. Zwar konnte man wieder zum 8:8 ausgleichen, der BHC 2 kam aber mehr und mehr ins Rollen und führte eine Minute vor der Pause erstmals mit zwei Toren (8:10). Elf Sekunden vor dem Halbzeitpfiff konnte durch Robert Grosche zwar wieder verkürzt werden, aber irgendwie ging es für die Heimmannschaft danach geistig bereits direkt in die Kabine. Der BHC nutzte die Unkonzentriertheit „Der Handballer“ und kam mit dem Pausenpfiff erneut zum Torerfolg. So ging mit einem ärgerlichen 9:11 in die Halbzeit.

In den fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte der BHC 2 zwar über 9:12 und 10:13 erstmals mit drei Toren in Führung gehen, die DRITTE blieb aber dran, so dass es in der 36. Minute 11:13 stand. Im Angriff fehlte aber immer mehr die Durchschlagskraft, daher bleiben die Torerfolge aus. Ein verworfener Siebenmeter passte in dieser Phase dabei durchaus ins Bild. Die mangelnde Abschlussschwäche führte im Gegenzug nun dazu, dass der BHC seine Konterschnelligkeit ausspielte und nach 41 Minuten beim 11:15 erstmals mit vier Toren führte. Zunächst schien sich das Heimteam etwas zu fangen und verkürzte in der 45. Minute zum 13:16.

So recht kam man aber nicht zurück in die Erfolgsspur. Die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen den VfL quittierte der BHC 2 mit dem Ausbau der Führung zum 13:18. Das anschließende Team-Timeout „Der Handballer“ in der 50. Minute schien dann aber die Konzentration der Heimmannschaft zurückzubringen. Trotz zwei weiterer 2-Minuten-Strafen kam man Tor für Tor wieder heran. So fiel in der 55. Minute zunächst der Anschluss zum 16:18. Und auch eine erneute 2-Minuten-Strafe mit anschließender Disqualifikation schien diesmal ohne Konsequenzen. Vielmehr hatte man von der Siebenmeter-Marke die Chance weiter heranzukommen – konnte die Gelegenheit aber nicht nutzen. Trotzdem gelang es in der 57. Minute wieder umjubelt auf ein Tor zum 17:18 zu verkürzen.

Nun nahm sich die Zweitvertretung des Bochumer HC ihr Team-Timeout und versuchte sich zu sortieren. Das gelang leider auch, so dass die neunminütige Torflaute der Gäste mit dem Treffer zum 17:19 beendet werden konnte. Knapp zwei Minuten vor Schluss gelang es der DRITTEN dann wieder auf 18:19 zu verkürzen. Es reichte aber bei allen Bemühungen nicht, die verbleibende Spielzeit zum möglichen und moralisch auch verdienten Ausgleich zu nutzen. Der BHC spielte in der letzten Minute dann clever gegen die offene Manndeckung „Der Handballer“ und jubelte über seinen Auswärtssieg beim VfL.

Schade – in dem Spiel war durchaus mehr drin. Es muss aber auch anerkannt werden, dass man im Abschluss durchaus konsequenter sein muss. Von daher ist für das nächste Spiel „Wiedergutmachung“ angesagt.

LST, 06.11.2018

 

VfL Bochum „DRITTE“ – Bochumer HC 2  18:19 (9:11)
Samstag, 27. Oktober 2018 – 13:00 Uhr
Sporthalle Am Lohring

 

SPIELFILM

1. Halbzeit:
3:0 – 3:2 – 5:3 – 7:5 – 7:7 – 8:7 – 8:10 – 9:10 – 9:11

2. Halbzeit:
11:13 – 11:15 – 13:16 – 13:18 – 17:18 – 17:19 – 18:19

 

KADER

Tor:
Steinhoff – Priester

Feld:
Berlin – Drangwitz (2) – Grosche (1) – Hartmann, M. (3) – Hartmann, U. (1) – Mertin (1) – Schmolla (5) – Schwiete  – Siebert (3) – Teermann – Werner (2)

Betreuer:
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