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Wanne zu stark für den VfL

Wanne zu stark für den VfL

 

VfL Bochum- DSC Wanne-Eickel 25:31 (11:13)

 

Nach dem Herzinfarktspiel in Scherlebeck aus der Vorwoche, als der VfL in den letzten Minuten einen Punkt ergattern konnte und einem desolaten Pokalspiel mit dünner Personaldecke in Hattingen stand am Samstag das Spiel gegen den Tabellenführer aus Wanne an. Die Gäste kamen mit zwei klaren Siegen aus den ersten beiden Spielen mit breiter Brust an den Lohring.

Auf der Platte zeigte sich schnell, wohin die Reise gehen sollte. Der Gastgeber in den dunkelblauen Trikots kam vorne über die Halben zu einem hart erarbeiteten Torerfolg, musste in der Deckung aber direkt schweißtreibend den gegnerischen Kreisläufer unter Kontrolle halten. Ein hart geführtes, aber nicht unfaires Spiel entspann sich in der ersten Hälfte, bei dem die Torhüter oft Gelegenheit hatten, sich auszuzeichnen. Über 6:6 und 9:10 ging man mit einem 11:13-Vorsprung für die Gäste in die Pause.

Großes Thema der ersten Halbzeit war der Kreisläufer. Immer wieder wurde den Halben von Wanne zu viel Platz gelassen, um Anspiele unterzubringen, die der körperlich sehr präsente Kreis konsequent im Tor unterbrachte. Mit einem Schritt mehr in der Deckung und konzentrierterem Spiel im Angriff nahm man sich vor, die zwei Tore noch zu drehen.

Wieder auf dem Spielfeld konnte genau das aber nicht umgesetzt werden. Die Deckung blieb passiv, der Torwart bekam keinen Ball mehr an die Finger und im Angriff musste weiter jede Chance erarbeitet werden. Einige zu frühe Würfe und Halbchancen führten dazu, dass die Gäste in Gelb zehn Minuten vor dem Ende mit 20:28 führten. Die letzten zehn Minuten zeigten dann, dass trotzdem Moral in der Mannschaft steckt und man nicht aus der Halle geschossen wurde.

Im Endeffekt hat die Mannschaft mit der besseren Tagesform verdient gewonnen, weil wir die Kreisanspiele nicht konsequent in den Griff bekommen haben. Nächste Woche geht es auswärts nach Hattingen, wo man sich grade erst im Pokal gesehen hat.

Der  VfL bedankt sich für Einsatz und Kampfgeist bei: David Peters (TW), Matthias Düllberg (TW), Max Birkemeier (5/3), Youssef Bolljalala, Julius Kirschner (6), Torben Aspöck (2), Dennis Galbas (3), Paul Ruppertsberger (1), Jannik Kocian (1), Alexander Neumann (1), Dean Cyprian (2), Pascal Cyprian (2), Udo Hartmann, Robert Fischer (2)