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VfL zieht gegen starke Gäste klar den Kürzeren

VfL zieht gegen starke Gäste klar den Kürzeren

VfL Bochum – DSC Wanne-Eickel 22:34 (14:18)

Nach den zwei Punkten, die der VfL unter der Woche aus Hattingen entführt hatte, wollte man im Heimspiel gegen den DSC Wanne-Eickel nachlegen. Im Hinspiel hatte der Gastgeber  sich mit einer zehnminütigen Schwächephase direkt vor der Halbzeit die Belohnung für eine starke Leistung versagt. Im Rückspiel wollte man die Fehler des Hinspiels ausmerzen und aus einer starken Deckung mit stabilem Mittelblock eine konzentrierte Angriffsleistung liefern.

Das Spiel startete ausgeglichen, beide Seiten konnten den Ball wiederholt im Tor unterbringen. Beim Heimteam in Blau trafen variabel der Rückraum und die Außenspieler, während der Gast immer wieder den Kreis suchte und fand oder die Würfe aus der Distanz im Winkel unterbringen konnte. Bis zum 9:10 war es keiner Seite gelungen, sich wirklich abzusetzen. Dann aber verlor der VfL im Angriff ein wenig den Faden und musste den Gast beim 9:14 ziehen lassen. Bis zur Pause änderte sich daran wenig, mit einem 14:18 ging es in die Kabine.

Aus der Kabine kam man mit dem Mut, vier Tore aufholen zu können, wenn man nur eigene Fehler abstellen würde. Was in der zweiten Halbzeit allerdings geboten wurde, war phasenweise erschreckend. Vorne im Angriff wurden einfache Pässe nicht an den Mann gebracht – insgesamt erzielte man in Durchgang zwei nur 8 Tore- und hinten in der Deckung fehlte die Bereitschaft, den entscheidenden Schritt für den Nebenmann zu gehen.  Tor um Tor konnte sich Wanne absetzen und schließlich dem VfL die zweithöchste Saisonniederlage beibringen.

Am nächsten Wochenende geht es nach Gladbeck, wo es im Hinspiel die höchste Niederlage setzte. Wenn man sich da wieder auf die Tugenden besinnen kann, die gegen den BHC und gegen Hattingen geholfen haben, kann man sich da durchaus Chancen ausrechnen.

Gespielt und gekämpft haben: Matthias Düllberg (TW), David Peters (TW), Max Birkemeier, Phillip Ponzelar, Julius Kirschner, Lars Sikorski, Florian Achtsnichts, Jannik Kocian, Torben Aspöck, Fabian Stenmanns, Nico Conze.