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Starker VfL schlägt Elmar Herne klar

Starker VfL schlägt Elmar Herne klar

VfL Bochum – Elmar Herne 37:24 (19:14)

Nach der Niederlage in Waltrop aus der Vorwoche wollte der VfL in eigener Halle – seit langem gab es mal wieder ein Heimspiel im Lohring – zurück auf die Siegerstraße.

Die Personalsituation hatte sich entspannt, auf Hilfe aus der zweiten Mannschaft war man nicht mehr angewiesen.

Im Spiel konnte sich der VfL früh absetzen, lag nach der Anfangsphase durch eine starke Deckung und sichere Abschlüsse mit 6:3 vorne. In den Folgeminuten wurde das Spiel härter und körperlicher, die Gäste aus Herne konnten den Abstand bis zum 12:9 konstant halten. Dann brannten dem Haupttorschützen der Elmeraner die Sicherungen durch. War er vorher schon durch Wortgefechte und Aufregung bei alltäglichen Abwehraktionen der Bochumer Deckung negativ aufgefallen, trat er unserem Kreisläufer beim Vorwärtslaufen die Beine weg. Die Folge war eine komplett berechtigte rote Karte. Gegen so geschwächte Gegner konnte Bochum bis zur Pause einen Vorsprung von fünf Toren zum 19:14 herausarbeiten.

In der Pause wurde angemahnt, das Tempo weiter hochzuhalten, um die personell noch weiter geschwächten Herner nicht wieder stark zu machen.

Die zweite Halbzeit startete, wie die erste geendet hatte und beim 24:17 erlaubte das Heimteam sich einige Durchhänger, so dass der Gast beim 27:24 wieder in Schlagdistanz war. Ein Torwartwechsel und eine zum richtigen Zeitpunkt genommene Auszeit brachten die Recken in Blau wieder in die Spur und das 24. sollte das letzte Gegentor des Nachmittags gewesen sein. Mit einem 10:0-Lauf beendete der VfL alle Zweifel am Sieger und konnte zum Schlusspfiff mit 37:24 triumphieren.

Fazit: Handballspielen kann einfach sein, wenn man sich auf seine Stärken besinnt. Dass muss auch in den kommenden Spielen geschehen, dann ist sowohl in Welper als auch gegen Dülmen was drin.

 

Der VfL bedankt sich für die beiden Punkte bei: David Peters (TW), Matthias Düllberg (TW), Max Birkemeier, Torben Aspöck, Lars Sikorski, Jannik Kocian, Phillip Ponzelar, Julius Kirschner, Fabian Stennmanns, Marius Jakes, Nico Conze