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1. Damen: Schlechter kann man nicht starten

1. Damen: Schlechter kann man nicht starten

Bochumer HC II – VfL Bochum 26:18 (11:10)

Eigentliches Motto für die weitere Saison und das neue Jahr sollte sein: Anknüpfen an das, was war und verbessern, was besser werden kann. Erste Umsetzungsprobe sollte das Spiel  beim Bochumer HC sein. Man stellte sich im Derby auf einen starken Gegner ein, den man aber mit eigener voller Bank und Motivation bekämpfen wollte.

Mit einem einigermaßen schlechten Start starteten die Damen in die Partie. Obwohl die Schnelligkeit der Gegenspieler vorher angekündigt war, wurde man erst einmal überlaufen. Die Abwehr hatte so gut wie keine Struktur und so musste man sich jedes kassierte Tor im Angriff hart zurückerarbeiten. Doch auch dort hatte man Probleme mit dem offenen Stellungsspiel, was viele Fehler provozierte, die wiederum vom Bochumer HC genutzt wurden. So schnell wollte man sich aber nicht geschlagen geben und konnte mit ein paar gut durchgespielten Angriffen mit einem Halbzeitstand von 11:10 in die Kabine gehen.

Das Spiel war noch nicht entschieden, aber man musste nun endlich aus der Weihnachtspause aufwachen und anfangen zu kämpfen.

Zurück auf dem Feld war nichts von Motivation oder Kampfgeist zu merken. Was den Bochumer Damen fehlte, hatte der Gegner genug und konnte mit 6 Toren in Folge eine erste Vorentscheidung herbeiführen. Verzweiflung machte sich in der Mannschaft des VfL breit. Nichts gelang, man machte durch diese Unsicherheit noch mehr Fehler und im Kopf wurde sich geärgert, anstatt den Turbo anzustellen. So lief man trotz nur einiger gelungener Aktion dem Sieg die komplette Zeit hinterher. Die Mannschaft versuchte wirklich alles, um den richtigen Weg ins Spiel doch noch zu finden, spielte sich aber immer mehr auf Abwege. Es hat an diesem Sonntag einfach nicht sein sollen, man verlor das erste Spiel im neuen Jahr 26:18. Bis zum nächsten Sonntag heißt es Spiel abhaken und den Blick nach vorne richten. Wir wissen, wir können es viel besser!

Es spielten: R. Vogel (TW), S. Bittorf (6), P. Bader (1), M. Föllen, S. Kobek, J. Schubeius (1), J. Herrmann, P. Brandt (2), A. Sinram (6), L. Nowak (1), L. Schulz (1), L. Sontowski, F. Sprengel