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Zuhause startet’s sich am schönsten

Zuhause startet’s sich am schönsten

VfL Bochum – TV Gladbeck 2 27:19 (11:11)

Samstagabend, 19:00, im Schatten der Fiege-Brauerei in Bochum. Endlich sind quälend lange 133 Tage seit dem letzten Ligaspiel vorbei. Eine Zeit, in der die Harzpille erst gegen die Filzkugel und den Liegestuhl und dann gegen Laufschuhe und Hanteln getauscht wurde. Nachdem das eigentliche erste Saisonspiel in der Vorwoche auf Wunsch des TB Beckhausen verlegt wurde, stürzte sich die Fischer-Sieben in der Halle am Ostring in die ersten Minuten mit der Ansage, direkt Vollgas zu geben.

Aus den Startlöchern in der schnieken neuen Kluft kam das Heimteam aber mit etwas Sand im Getriebe. Insbesondere im gebundenen Spiel regierte in den ersten Minuten die Nervosität. Vor allem die Abschlüsse flogen noch ein gutes Stück am Tor vorbei, so dass das erste Tor der neuen Saison Neuzugang Leo erst in der fünften Minute mit einem Siebenmeter erzielen konnte. In der Deckung stand der VfL besser, so dass sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Wenn überhaupt ging bei den Gästen viel über die rechte Seite und den Rechtsaußen. Doch auch der VfL wurde jetzt langsam besser. Über 3:4 auf 6:4 und 7:5  blieben zwei Tore jedoch die größte Führung, die sich die Bochumer erspielen konnten. In die Kabine ging es durch einen mit dem Pausenpfiff verwandelten Siebenmeter mit einem 11:11.

In den zweiten Durchgang startete das Heimteam konzentrierter, konnte sich bis zum 14:14 in der 38. Minute aber nicht wirklich absetzen. Dann aber wurde das Tempo merklich angezogen. In der Deckung rührte die blaue Wand vor einem jetzt die Kiste zunagelnden Schnapper Beton an, ließ acht Minuten keinen Gegentreffer zu und konnte vorne durch druckvolles Spiel auf die Lücken und über konsequentes Tempo Tor um Tor davonziehen. In knapp 20 Minuten gelangen den Gästen aus Gladbeck nur zwei Tore,  während die Bochumer sich mit elf Toren in Richtung eines erfolgreichen Saisonstarts ballerten. Bei 25:16 in der 57. Minute war das Spiel schon lange entschieden und plätscherte am Ende dem 27:19 entgegen.

Alles in allem ein gelungener Saisonstart des VfL, der zwar in den ersten 15 Minuten leichte Startschwierigkeiten hatte, dann aber insbesondere nach der Pause besser in die Partie fand und das Spiel kontrolliert und temporeich zu Ende brachte. Spieler des Spiels war mit sieben Toren Julius Kirschner, während Deckung und Torhüter in Kombination nach der Pause ein starkes Gespann bildeten.

Für den VfL zwei Punkte in der Heimfestung Ostring behalten haben: David Peters (TW), Cedric Fernandez Gonzalo (4), Daniel Verhoeven (1), Moritz Wetzel (1), Pascal Cyprian (5/1), Jannik Kocian (2), Dominik König (2), Torben Aspöck, Patrick Bräuter, Leo Hardam (5/2), Julius Kirschner (7), Marius Siebert.