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VfL verliert nach hartem Kampf in Herne

VfL verliert nach hartem Kampf in Herne

Westfalia Herne III- VfL Bochum 26:21 (11:12)

Nach den guten Leistungen aus den Vorwochen standen die Vorzeichen in dieser Woche schlechter. Zahlreiche Abmeldungen zwangen die Bochumer, wieder auf Rückendeckung aus der zweiten Mannschaft angewiesen zu sein. Danke, Basti und Simon.

In Herne hatte man sich vorgenommen, eine solide Leistung abzuliefern und nach dieser Devise startete man auch in das Spiel. Die Deckung präsentierte sich wieder einmal gut, war beweglich und stellte insbesondere starke Blocks. Im Angriff war man nicht so präsent, zeigte immer wieder Fehlpässe oder stand im Torraum. Im Schneckenrennen der Anfangsphase konnte sich der VfL jedoch mit 2:5 absetzen. Dann kam der Rückraum des Gegners besser ins Spiel, nicht mehr jede Deckungsaktion saß so gut wie in den ersten Minuten und auch dem Torwart rutschte jetzt der eine oder andere Ball durch. Eine lange Zeit mit nur einem Torerfolg brachte den Gastgeber aus Herne mit 8:6 in Front. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte entbrannte ein offener Kampf, in dem Bochum zum Halbzeitpfiff mit 11:12 die Nase vorn hatte.

In der Pause war Durchschnaufen angesagt. Die technischen Fehler des Anfangs hatte man abgestellt und den Angriff der Gegner wieder besser im Griff.  

Nach der Pause konnte man sich schnell auf 11:14 absetzen, musste dann aber Hernes Rückraum Tribut zollen. Insbesondere der Halblinke traf in dieser Phase immer wieder ins Torwarteck. Endgültig die Vorentscheidung – dachte man – es gab jedoch eine 2+2-Minutenstrafe des Schiedsrichters gegen den Halblinken der Gäste. Der Spieler hatte sich erkundigt, warum der Ball an Herne gegangen war.

Diese Unterzahlsituation konnte ein dezimierter und entkräfteter VfL nur schwer überstehen und er sah sich, als man wieder vollzählig auf der Platte war, mit 23:17 im Hintertreffen. Die immer noch kämpfenden Bochumer konnten mit einem 4:0-Lauf noch einmal auf 23:21 verkürzen, ein Treffer der Gastgeber in den letzten Minuten nahm jedoch die Spannung aus der Partie, so dass man sich am Ende mit 26:21 geschlagen geben musste.

Fazit: Was wäre, wenn… Hier wäre mit der entsprechenden Personalsituation eventuell mehr drin gewesen. Verstecken muss man sich mit der Besetzung und dieser Leistung jedoch auf keinen Fall. In der spielfreien Zeit über die Osterferien können jetzt kleinere Wehwehchen auskuriert werden, um am 29.04. gegen Haltern voll da zu sein.

Der VfL bedankt sich für Kampf und Einsatz bei: David Peters (TW), Matthias Düllberg (TW), Max Birkemeier, Torben Aspöck, Florian Achtsnichts, Jannik Kocian, Fabian Stennmanns, Basti Degen, Simon Rau, Dimitri Zwermann,