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VfL überzeugt durch Abwehrleistung

VfL überzeugt durch Abwehrleistung

HSV Herbede – VfL Bochum 21:23 (12:8)

Im Nachholspiel traten die Damen des VfL gegen Herbede an. Mit einem kleinen Kader ging es mit viel Motivation ans Werk. Man startete mit einer kompakten Abwehr und versuchte den Angriff der Heimmannschaft zu stören. Ein langsames Herantasten beider Mannschaften führte nur zu wenig Toren. Ein ausgewogenes Spiel, welches man bis zum 9:8 halten konnte. Kurz vor der Halbzeit jedoch schienen die Kräfte allmählich zu schwinden, und die Gastgeber konnten sich mit einem vier Tore Vorsprung in die Halbzeitpause retten.

„Nur nicht die Köpfe hängen lassen und nochmal alle Kräfte mobilisieren“ hieß es in der Kabine. Das war leicht gesagt, denn man tat sich  mit einigen Spielerinnen der Herbeder schwer.

Wieder auf dem Feld startete man zwar mit Motivation, jedoch schlichen sich immer  mal wieder kleine Fehler im Angriff ein, die mit einfachen Toren der Gastgebermannschaft bestraft wurden. Nun lag man bereits mit 7 Toren hinten (18:11). Doch statt nun richtig den Kopf in den Sand zu stecken wurde erneut die Abwehr umfunktioniert. So konnte man viele Angriffe der Herbeder abwehren, Bälle abfangen und durch schnelles Umschalten sowie Konter wichtige Tore erzielen. Insgesamt war es die starke Abwehrleistung am Ende des Spieles, die den ersehneten Ausgleich mit 19:19 möglich machte. Das passte den Gegnern natürlich nicht und man versuchte in den letzten Minuten noch einmal mit einer offenen Deckung die VfL Damen zu Fehlern zu zwingen. Das Glück jedoch meinte es gut mit dem VfL,  und man konnte noch die erleichternden Siegestreffer in den letzten Minuten erzielen. Bis zum Schluss war das Spiel nicht entschieden, deshalb freute man sich umso mehr über den getätigten Abpfiff des Schiedsrichters. Mit viel Erleichterung und den so wichtigen zwei Punkten fuhr man nach Hause.

Nun heißt es im Pokalderby gegen den BHC an die Leistung und den Teamgeist  der letzten Spiele anzuknüpfe, um evtl. eine echte Überraschung zu liefern.

 

Es spielten: Gösser (Tor), Bader (1), Bittorf (2), Brandt (6), Föllen, Herrmann, Kobek (3), Nowak (5), Sinram (3), Wichmann (3)