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Schwere Verletzung trübt Premierensieg

Schwere Verletzung trübt Premierensieg

DJK Westfalia Welper III – VfL Bochum 27:33 (10:16)

Sonntagmittag, Showtime in Welper. Der VfL Bochum war angereist, im Gepäck das Selbstvertrauen aus einer überzeugenden Leistung gegen Elmar Herne in der Vorwoche. Im Hinspiel mussten die Mannen aus Bochum sich noch mit einem 25:25- Unentschieden zufrieden geben. Heute sollte mehr drin sein.

Im Spiel begann der VfL stark und konnte sich langsam erste Vorteile erarbeiten. Über 2:4 und 5:8 war besonders die Deckung, die gut stand und ebenso gut mit dem Torhüter zusammenarbeitete, herauszustellen. Welper viel im Angriff eher wenig ein. Immer wieder wurden Wechsel angezogen, die die laute und bewegliche Abwehr der Gäste gut im Griff hatte. Vorne wurden konsequent Lücken gesucht und gefunden. Auch im Abschluss präsentierte man sich konzentriert. Der verdiente Lohn war eine 10:16-Pausenführung.

Beim Pausentee wurde angemahnt, die Konzentration hochzuhalten und weiter das eigene Spiel durchzuziehen.

Im zweiten Durchgang konnte man in einem hin und her gehenden Spiel den Vorsprung bis zur 40. Minute verteidigen. Dann verletzte sich Phillip Ponzelar bei einem Gegenstoß ohne Fremdeinwirkung schwer und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beim VfL fand sich schnell ein Bruch im Spiel- alle Mannschaftsteile schienen geschockt- und beim 19:21 und 20:22 war der Gastgeber wieder dran. Wie in den vergangen Spielen auch regelmäßig kam eine Auszeit und ein Torhüterwechsel den Bochumern zu Hilfe. In den nächsten Minuten hatte man sich mit fünf Toren in Serie wieder auf ein komfortables 20:27 abgesetzt. In den letzten Minuten dümpelte das Spiel vor sich hin, so dass am Ende ein 27:33 auf der Anzeigentafel stand.

Fazit: Die zwei Punkte, die man aus Welper entführen konnte, waren zwar die ersten seit langem (so mancher Spieler meinte, in Welper habe man noch nie gewonnen), kommen aber mit einem schalen Beigeschmack. Auch an dieser Stelle: Gute Besserung, Ponz.

Ein Lob geht noch raus an Paul, der in Abwesenheit von Trainer und Kapitän gecoacht hat und seine Karriere mit einer makellosen Bilanz beenden kann.

Der VfL bedankt sich für die beiden Punkte bei: David Peters (TW), Christian Martin (TW), Max Birkemeier, Torben Aspöck, Florian Achtsnichts, Dennis Galbas, Jannik Kocian, Phillip Ponzelar, Julius Kirschner, Fabian Stennmanns, Marius Jakes, Nico Conze