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Niederlage des letzten Aufgebotes

Niederlage des letzten Aufgebotes

VfL Bochum vs. HSG Gelsenkirchen 21 : 25 (9:11)

 

Die Niederlage gegen den Nachbarn in der Tabelle, die HSG Gelsenkirchen, war nach verschlafener 1. Halbzeit eine logische Schlussfolgerung aus vielen Komponenten.

Die schon fast unheimlich anmutende Verletzen- und Krankenmisere, gepaart mit beruflichen und privaten Absagen, fand an diesem Wochenende ihren Höhepunkt. Selbst die 2. Mannschaft konnte aus den gleichen Gründen keine Hilfe leisten.

Das alles kann aber die schwache Leistung in der 1. Halbzeit nicht erklären. In der Abwehr war man nicht nahe genug am Gegner oder die Abstimmung funktionierte nicht. So lief man oft dem Gegner aus Gelsenkirchen hinterher oder konnte die Einzelakteure nicht entscheidend am Wurf hindern. Der zwei-Tore-Abstand ließ aber Hoffnung auf eine Wende aufkommen.

In der 2. Halbzeit lief es besser, auch weil die Abwehr jetzt enger am Mann stand. Endlich wurden auch (fast alle) 100%igen Torchancen genutzt und man hatte sich bis auf ein Tor herangeschoben. Der Aufwand war aber sehr hoch, viele Spieler waren angeschlagen und mussten dennoch durchspielen. Am Ende sollte das Aufbäumen nicht belohnt werden. Auch die Trefferquote wurde wieder schlechter und man konnte das Spiel nicht mehr drehen.

So geht die Mannschaft mit 10:12 Punkten in die Winterpause. Da es keine realistischen Ambitionen nach oben gab, muss das Ziel für den Rest der Saison ein gesicherter Mittelfeldplatz sein. Es gibt also noch Luft nach oben und nicht alle Spiele, die in der Hinrunde verloren wurden, müssen auch automatisch wieder verloren werden, dafür waren viele der Spiele zu eng. Das sollte zu schaffen sein, wenn eine gewisse personelle Konstanz eintritt.

Weiter geht es im Januar 2014 mit dem Nachholspiel gegen den souveränen Tabellenführer, den TV Wattenscheid. Hier kann man für eine positive Überraschung sorgen, weil man nichts zu verlieren hat.

 

Es spielten : M. Meltzer, M. Birkemeier, P. Rupperberger, L. Zurkuhl, D. Zwermann, N. Conze, L. Sikorski, A. Hanke, L. Baer, M. Dyba und M. Jakes