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Mit gezogener Handbremse fährt es sich schlecht

Mit gezogener Handbremse fährt es sich schlecht

TuS Ickern II vs. VfL Bochum II 28:24 (13:11)

 

Viertes Spiel und die Chance das Punktekonto auszugleichen. Das war eigentlich unser Ziel für dieses Spiel. Das übliche kleine Chaos bei der Kaderplanung war immer das Vorspiel. Aus 15 Spielern am Freitag wurden dann 12 am Sonntag, aber das sollte uns nicht stoppen. Wir wollten aus einer starken 6:0 Deckung heraus unser Spiel spielen. Der Gegner aus Ickern hatte ja auch nicht die größten Spieler im Kader. Doch zeigte sich, dass wir viel zu offen in eben dieser Deckung standen und in den ersten 20 min etwa 7 von 9 Toren über den Kreis kassierten. Zum Glück hielt Thomas noch den ein oder anderen Ball, so dass wir bis dahin nur mit einem Tor hinten lagen. Im Angriff harkte es leider auch immer wieder, so dass wir unsere Chancen nur zu 60 % nutzten, so dass wir einfach nicht mal locker in Führung gehen konnten. Kurz vor der Pause schien es so, als dass sich Ickern absetzen könnte, aus einem 11:9 wurde ein 13:9. Doch wir konnten nochmals zurückschlagen und kamen mit dem Pausenpfiff zum 13:11.

Halbzeit und Fehlersuche. Irgendwie spielen wir alle mit angezogener Handbremse, also raus damit und weiter mit Vollgas.

In den ersten 10 min. zeigen wir bessere Angriffe, die Anspiele an den Kreis kommen beim Gegner nicht mehr an.  So kommen wir auf 17:16 ran und haben eigenen Angriff. Was passiert? Wir schenken zweimal den Ball her und schon liegen wir wieder mit 3 hinten. Weitere 8 min später sind wir wieder dran. 20:19 steht es und noch knapp 10 min. zu spielen. Was passiert nun? Wir nehmen uns wieder Würfe, die leichte Beute für den Torhüter oder schon zuvor für die Deckung sind. Und bums liegen wir wieder mit 3 hinten. Das war dann zu viel für die Mannschaft. Am Ende verlieren wir mit 28:24.

Nun heißt es für nächsten Samstag die Kräfte bündeln und eine konstant gute Leistung über 60 min. bringen, dann müssen wir uns auch vor (fast) keinen Gegner in dieser Liga verstecken. Kopf hoch und weitermachen.