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Kreispokal Damen: Mehr ging nicht

Kreispokal Damen: Mehr ging nicht

VfL Bochum – HSC Haltern- Synthen 28:21 (16:12)

Eine anstrengendere Trainingseinheit…so war das Spiel der Damen am Mittwoch gegen den Tabellenführer aus Haltern betitelt worden und so war erst einmal auch die Einstellung der Mannschaft. „Was ist denn hier schon zu holen“, war in den Köpfen der Spielerinnen beim Warmmachen. Dass man mit Glück in der ersten Runde ein Freilos zog und dann im Achtelfinale gegen einen Bezirksligisten spielen durfte, hatte bis dahin noch keiner so richtig gemerkt. Also lockere Stimmung vor dem Spiel und gucken was so geht.

Als die ersten Minuten gespielt waren, spürte die Mannschaft schnell, dass da mehr ging als erwartet. Man konnte von Anfang an in Führung gehen und mit dem Gegner mitspielen. Aus dem Mitspielen wurden schnell ein Aufspielen, denn man nutzte die Löcher der offensiven Abwehr der Damen aus Haltern und stellte selber hinten eine bärenstarke Mauer. Genau das, was man am Spieltag zuvor gegen die SG Linden-Dahlhausen schon üben konnte, nämlich das schnelle Umschaltspiel, wurde auch hier zum Schlüssel des Spieles. Die sonst so einfach kassierten Tore blieben nach viel Engagement der Mannschaft aus und man konnte zum Durchatmen mit 16:12 in die Halbzeit gehen.

Puh… wer hätte das gedacht! Nur weiter so! Nicht nachlassen und kämpfen! Hinten stehen und vorne sichere Tore machen! Den Puffer ausbauen! Das war der Siegesplan…der musste nun nur noch umgesetzt werden.

Wie am Sonntag fand man nach der Pause nicht direkt wieder ins Spiel zurück und wurde kurzzeitig vom Gegner überrannt. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und so hatte man den Faden des eigenen Spielflusses schnell wieder gefunden und konnte den Gegner nach Belieben „vorführen“. Der Angriff der Damen aus Haltern wurde durch eine konsequent aggressive Abwehrarbeit gebremst. Das, was auf das Tor ging, wurde von den Torhütern, die über die ganze Zeit eine überragende Leistung brachten, gehalten und vorne in eigene Tore verwandelt. So wurde, egal ob in Unterzahl oder nicht, in jeder Situation alles gegeben und mit viel Kampf und Teamgeist das Spiel mit 28:21 gewonnen. Aus Training wurde Ernst und aus Ernst wurde ein Sieg. Nun stehen die Damen im Viertelfinale des Kreispokals und warten gespannt auf den nächsten Gegner.

Es spielten: C. Gösser (TW), R. Vogel (TW), T. Wichmann (4), S. Bittorf (8), F. Sprengel (1), M. Föllen (1), S. Kobek, A. Sinram (4), J. Schubeius (3), L. Sontowski, P. Brandt (7), J. Herrmann