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Kontrastreiche Woche

Kontrastreiche Woche

VfL Bochum- VfL Gladbeck 20:23 (10:9)

Nachdem wir uns am Dienstag gegen das Schlusslicht der Tabelle nicht mit Ruhm bekleckerten, trafen wir gestern auf die Tabellenführer aus Gladbeck. Wie sagte Sven nach dem Spiel am Dienstag? „Wenn ihr euch am Samstag auch an den Gegner anpasst, können wir Gladbeck ärgern!“

Gesagt- getan!

Personaltechnisch grüßte täglich das Murmeltier und so traten wir zwar mit voller Bank an, diese bestand aber bis auf 2 Auswechselspielerinnen (davon eine Torfrau), aus Verletzten oder noch nicht spielberechtigten Neuzugängen. Der Kontrast zu Dienstag zeigte sich gleich in den ersten Minuten des Spiels. Vor allem in der Abwehr waren wir gestern hellwach. Wir machten die recht jungen Gegenspielerinnen frühzeitig fest und erkämpften uns die Bälle. Im Angriff spielten wir ruhig und konnten durch einfache Wechsel und druckvolles Spiel Lücken in die Abwehr reißen. So gelang es uns die erste Hälfte mit 10:9 für uns zu entscheiden.

Nach dem Seitenwechsel kamen wir recht unkonzentriert aus der Kabine. Die Absprachen in der Abwehr fehlten, Gladbeck nutzte die entstandenen Lücken und machte einfache Tore. Im Angriff vergaben wir zu diesem Zeitpunkt leichtfertig die Bälle, die der Gegner mit Tempogegenstößen eiskalt ausnutzte. Nun rächten sich auch die dünnen Auswechselreserven der Bochumer Damen und Gladbeck zog 15 Minuten vor Schluss auf 14:21 davon. In der Auszeit wurde dann aber einmal mehr an unsere bis dato super Leistung gepaart mit Kampfgeist appelliert. Die Sicherheit und der Ehrgeiz kehrten zurück, sodass wir in der letzten Viertelstunde nur noch 2 Gegentreffer kassierten und uns einen 20:23-Endstand erkämpften.

Auch wenn wir die Punkte nicht zuhause behalten konnten, können wir stolz auf unsere Leistung gegen den Aufstiegsaspiranten sein! Das war sauber gekämpft Mädels und das Fiege und die Pizza schmeckte beim anschließenden Mannschaftsabend umso besser!

Es kämpften: Luisa Hemker (TW), Jeni von zur Gathen (TW), Saskia Mewes, Franzi Sprengel, Änni Sundermann, Lea Bredenkötter, Anna Werner, Basti Bastians, Nina Kuhlmann