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Anfänge sind und bleiben schwer…

Anfänge sind und bleiben schwer…

TSG Sprockhövel – VfL Bochum 21:15 (12:7)

Gestern Abend ging es für uns zum Nachholspiel gegen die Damen der TSG Sprockhövel. Nachdem wir zur eigentlichen Spielzeit am Sonntag reichlich WM-Theorieunterricht im TV verfolgen konnten, wollten wir doch mal wieder selbst Hand anlegen und waren guter Dinge für das kommende Spiel. Auch die personelle Situation konnten wir mit 2 Neuzugängen kompensieren und sagen hier nochmal „Hallo Hilma, Hallo Ann-Sophie“…schön, dass ihr da seid!

Zum Start der Rückrunde stehen uns nun bekannte Gegner auf der Platte gegenüber und so hatten wir erstmal ein gutes Gefühl für das Spiel, welches wir in der Hinrunde deutlich für uns entscheiden konnten. Aber schon in den ersten Minuten dachte man „…muss wohl eine gute Party gewesen sein gestern“. Schön wäre wenigstens das gewesen, aber nein, es ist ja Dienstag. Wir starteten also mit einigen Problemen sowohl in der Abwehr, die jede der Gegenspielerinnen nur halbherzig oder zu spät anging als auch im Angriff, der sich ungefährlich präsentierte. Erste Auszeit zum Wachrütteln wurde nach dem 7:4 genommen…“Mädels, was ist los?“ Doch auch die weitere Spielzeit verstrich ohne merkliche Zündung seitens des VfL.

In der Halbzeit wurde der altbekannte nach-30-Minuten-Haken beschworen und sich für die weiteren Minuten nochmal motiviert. Die zuletzt erfolgsversprechende offensive Deckung sollte weiter vollzogen werden und im Angriff sollten trainierte einfache Wechsel die Lücken reißen.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase im zweiten Teil merkte man den Mädels dann das Erwachen im Spiel an. Die Abwehr stand gut und stoppte gegnerische Angriffsversuche konsequenter. Alles was dann noch aufs Tor ging (auch nicht wenig) wurde von unserer blendend aufgelegten Torfrau à la Wolff pariert. Im Angriff platze dann auch kurzzeitig der Knoten. Schöne Kombinationen führten zu Toren und wir waren beim 17:15 nah dran an der Wende. Nach Höhen folgen Tiefen…und so ging es zum Ende des Spiels wieder mit uns bergab. Man hätte meinen können der Kater setzte nun ein…keine Tore mehr, weniger Gegenwehr und akute Konzentrationsprobleme führten dann zu der deutlichen Niederlage von 15:21. Wir würden sagen, wir sind dann quitt!

Was können wir nun mitnehmen aus dem ersten Spiel der Rückrunde? Das wieder neue Gesicht der VfL-Damenmannschaft (hier sind die beiden Neulinge mit Torerfolgen nochmals positiv zu nennen) hat die Baustellen erneut aufgezeigt bekommen und kann an diesen nun fleißig arbeiten. Weiter geht es für uns am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die Damen der SV Teutonia Riemke 3- Anpfiff ist 19 Uhr im Lohring!

Dabei waren: Luisa Hemker (TW), Saskia Mewes, Sabrina Wörmann, Hilma Kloekhorst, Franziska Sprengel, Susi Beyhoff, Ann-Sophie Sundermann, Lea Bredenkötter, Michelle Höfken, Nina Kuhlmann