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Am Ende kackt die Ente

Am Ende kackt die Ente

 

VfL Bochum II vs. VfL Gladbeck IV 30:23 (13:14)

Nach einem katastrophalen Hinrundenabschluss (drei Niederlagen in Folge gegen Gladbeck II, Westerholt III und Welper), wollten wir den verspäteten Rückrundenauftakt erfolgreich gestalten und direkt mal die erste Scharte ausgleichen. In der Hinrunde trat der VfL Gladbeck IV verstärkt mit Bezirksligaspielern gegen uns an und brachte uns am zweiten Spieltag die erste Niederlage bei. Betrachtete man nun am Samstag den Kader des Gegners, so sah man nur bedingte Ähnlichkeiten zum Hinrundenspiel. Den Gegner nun unterschätzen wollten wir aber auch nicht. Nach dem Einlaufen mit unseren Einlaufkids sollte sofort die Aufmerksamkeit hochgefahren werden und der Gegner mit einer 4:2 Deckung vom Torewerfen abgehalten werden. Im Angriff sollten klare Abschlüsse gesucht werden. Klare Vorgaben und nun zum Spiel.

Die ersten Minuten liefen beide Mannschaften wie von der Tarantel gestochen in jeden Angriff. Hohes Tempo, wenig Ordnung in der Deckung und Tore im Minutentakt. Nach 13 Minuten stand es 7:7. Die Deckung wurde auf eine 5:1 Variante umgestellt, um die Anzahl an Gegentore zu reduzieren. Ein wenig besser wurde es, doch dafür häuften sich nun die Fehler vorne, so dass wir statt mit 2-3 Toren zu führen, immer mal wieder ein einfaches Tore durch Konter kassierten. Halbzeitstand damit leider auch 13:14 für den Gegner.

Was galt es zu verbessern? Mehr als Team agieren, weniger meckern und den Gegner weiter konditionell fordern. Also mit mehr Konzentration starten, ist doch klar, oder? Zu Beginn bekamen wir auch gleich 5 Chancen den Gegner in die Schranken zu weisen, doch jedes Mal vergaben wir diese Möglichkeiten bereits vor dem gegnerischen Tor. Logische Konsequenz, Teamtimeout und nachjustieren. Deckung auf 6:0, vorne mehr Konzentration. Und nun? Das Publikum wird auch wach und unterstützt uns. Ab der 40 Minuten sahen die Fans am Lohring endlich die Heimmannschaft, die wir uns alle gewünscht haben. Hochkonzentriert mit guten Abschlüssen und eine Deckung, die den Gegner mehr und mehr zu Verzweiflung brachte. Endlich kam der schwächelnde Torhüter (ja, ich war krank ;-) !) auch mal an den ein oder anderen Ball und dem Gegner ging merklich die Puste aus. So wurde aus einem 16:19 schnell ein 21:21 und am Ende ein 30:23 Sieg.

Genau das, was wir die letzten 20 Minuten gespielt haben, können und müssen wir die nächsten Wochen auch auf die Platte zaubern, dann werden wir wie letzte Saison eine geniale Rückrunde spielen. In voller Vorfreude erwartet der Trainer die nächsten Trainingseinheiten und die nächsten 3 Spiele in 13 Tagen.