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1. Damen: Spiel auf Augenhöhe

1. Damen: Spiel auf Augenhöhe

VfL Bochum – VfL Hüls 21:21 (14:12)

Am letzten Sonntag hieß es für die Damen des VfL gewohnt früh aufstehen. Zum einen, um den schlechten Eindruck aus dem letzten Spiel vergessen zu machen und zum anderen, um wieder Punkte zu sammeln. Die Gegnerinnen waren die Damen des VfL Hüls, die zwar am hinteren Ende der Tabelle stehen, aber als Mannschaft immer gefährlich werden können.

So stellte man sich auf ein engagiertes Spiel beider Mannschaften ein, welches vom Team mit dem besseren Zusammenhalt und Kampfgeist gewonnen werden sollte.

Gleich zu Beginn spielten die Damen einen schnellen Ball, machten Druck und konnten die Abwehr des Gegners durchbrechen. Man ging mit 8:4 in Führung und die erste Anspannung war weg. Mit der Anspannung aber auch die Konzentration und so kassierte man in kürzester Zeit viele Tore aus dem Rückraum. Das Rückzugsverhalten stimmte mal wieder nicht und der Gegner kam mit 11:10 ran. Mit viel Bewegung im Angriff konnten vor allem die Außen ins Spiel gebracht und ein Halbzeitstand von 14:12 heraus gespielt werden.

Wie immer hieß es dran bleiben und ackern. In der Abwehr wollte man nun eine offensivere Abwehr versuchen, um mehr Ballbesitz zu erlangen. Gewonnen war das Spiel noch nicht, das war allen klar.

Zurück auf dem Feld blieb der Puffer von 2 Toren erstmal erhalten, konnte aber durch ein paar Fehler im Angriff vom Gegner schnell zu einem Unentschieden gespielt werden. Von jetzt an wendete sich das Spiel. Die Bochumerinnen musste aufholen, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Im Angriff fehlte nun die zündende Idee,Tore wurden aus Einzelaktionen geworfen. Obwohl die Abwehr zum Ende noch einmal erstarkte, ließ ein 7m in letzter Sekunde das Spiel entscheiden. Beide Teams kämpften bis zur letzten Sekunde und trennten sich 21:21. Im Spiel war eine klare Steigerung zu sehen, dennoch bleibt die zweite Hälfte, vor allem mit der aufkommenden Unsicherheit, ein Problem der Mannschaft, welches man nun in 2 Wochen Training beheben will.

Es spielten: R. Vogel (TW), C. Gösser (TW), S. Bittorf (7), P. Bader, S. Kobek (3), J. Schubeius, J. Herrmann (3), P. Brandt (5), L. Nowak (2), L. Schulz, F. Sprengel (1)