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1. Damen: So nicht

1. Damen: So nicht

TuS Ickern – VfL Bochum 32:26

Die Stimmung war gut, die Bank voll und das Ziel vor Augen…so starteten die Damen des VfL in das Spiel gegen den Tabellenführer aus Ickern. Man stellte sich auf ein schnelles und hart umkämpftes Spiel ein, was sich ab der ersten Minute bestätigte.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und waren erst einmal auf Augenhöhe auf dem Platz. Keiner konnte sich markant absetzen, doch das frühe Ausscheiden von Paula Brandt durch eine Ohrverletzung warf unsere Taktik ordentlich durcheinander. An dieser Stelle alles Gute, Paula!  Fehler wurden auf beiden Seiten gemacht und schamlos in eigene Tore verwandelt. Doch Mitte der ersten Hälfte gelang es dem VfL, sich immer mal wieder abzusetzen, kleine Rückstände wurden wieder mit hart erkämpften Toren aufgeholt. Da die Abwehr der Damen aber so unsortiert und instabil stand, konnte Ickern durch einfach Tore, vor allem auf der linken Seite, punkten. Um diese zu unterbinden, stellte man eine offensivere Abwehr, aber auch hier hat die Abstimmung nicht gestimmt und so musste man mit 2 Toren Rückstand in die Kabine gehen.

Verloren war nichts, man musste einfach nur die Abwehrleistung steigern und endlich mal wieder im Verbund schieben und ackern.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte gelang das gut, man konnte Bälle abfangen und sich wieder zu einem Unentschieden kämpfen. Nur nicht aufgeben hieß es. Aber auch die Gegner merkten, dass der Druck größer wurde und spielten eine sehr starke Defensive. Dem VfL fiel es zunehmend schwerer Tore zu erzielen und viele der Angriffe wurden durch unvorbereitete Aktionen beendet. Ickern führte weiter und spielte im Angriff sicher. Mit dem zunehmenden Rückstand konnte die Mannschaft nicht umgehen und verlor den Teamgeist. Am Ende musste man sich mit 32:26 geschlagen geben. Die geworfenen Tore sind eindeutig genug, aber was man kassierte, ist mehr als zu viel. An der Abstimmung in der Abwehr muss nun intensiv gearbeitet werden, damit man zumindest den Tabellenzweiten FC Schalke am 14.12.2014 in eigener Halle ärgern kann.

Es spielten: C. Gösser (TW), R. Vogel (TW), T. Wichmann, S. Bittorf, P. Bader, F. Sprengel, M. Föllen, S. Kobek, J. Schubeius, J. Herrmann, P. Brandt, A. Sinram, A. Rautenberg